Antihistaminika
Medikamente, die die Wirkung von Histamin an seinen Rezeptoren blockieren.
Prüfungswissen
Antihistaminika verdrängen kein bereits gebundenes Histamin und ersetzen bei der Anaphylaxie niemals Adrenalin. Ältere Substanzen wirken sedierend und anticholinerg, moderne kaum.
MerksatzAntihistaminika besetzen nur freie Rezeptoren – bei Anaphylaxie zählt Adrenalin.
Warum es in der Prüfung vorkommt
Bei sedierenden Präparaten auf Sturzgefahr achten und Autofahren ansprechen. Bei älteren Menschen bevorzugt moderne, nicht sedierende Substanzen wegen Delirgefahr.
Häufige Prüfungsfragen zu Antihistaminika
Warum ersetzen Antihistaminika bei Anaphylaxie kein Adrenalin?
Sie besetzen nur freie Rezeptoren und wirken zu langsam
Warum machen Antihistaminika der ersten Generation müde?
Weil sie ins Gehirn gelangen und dort Histaminrezeptoren blockieren
Warum reichen Antihistaminika beim anaphylaktischen Schock nicht aus?
Antihistaminika verdrängen kein bereits gebundenes Histamin und ersetzen bei der Anaphylaxie niemals Adrenalin. Ältere Substanzen wirken sedierend und anticholinerg, moderne kaum.
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Quelle: Fachinformationen der Hersteller (Rote Liste) · Stand: 21.07.2026 · Fachlich geprüft: Jessica Schenkelberger, Krankenschwester Intensivpflege, 21.07.2026