Hirndruckmessung (ICP)
Messung des Drucks im Schädelinneren über eine Sonde.
Prüfungswissen
Der normale ICP liegt etwa bei 5 bis 15 mmHg; über 20 mmHg besteht Behandlungsbedarf. Der zerebrale Perfusionsdruck errechnet sich als MAP minus ICP und sollte etwa 60 bis 70 mmHg betragen. Oberkörperhochlagerung um 30 Grad und gerade Kopfhaltung fördern den venösen Abfluss.
MerksatzPerfusionsdruck ist Mitteldruck minus Hirndruck.
Warum es in der Prüfung vorkommt
Eingesetzt bei schwerem Schädel-Hirn-Trauma, Hirnblutung und ausgedehntem Hirnödem.
Häufige Prüfungsfragen zu Hirndruckmessung (ICP)
Wie berechnet sich der zerebrale Perfusionsdruck?
MAP minus ICP
Welche Lagerung unterstützt den venösen Abfluss aus dem Kopf?
Oberkörper 30 Grad hoch, Kopf gerade
Wie berechnet sich der zerebrale Perfusionsdruck?
Der normale ICP liegt etwa bei 5 bis 15 mmHg; über 20 mmHg besteht Behandlungsbedarf. Der zerebrale Perfusionsdruck errechnet sich als MAP minus ICP und sollte etwa 60 bis 70 mmHg betragen.
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Quelle: DGN- und DGPPN-Leitlinien · Stand: 21.07.2026 · Fachlich geprüft: Jessica Schenkelberger, Krankenschwester Intensivpflege, 21.07.2026