Notfallintubation und Rapid Sequence Induction (RSI)
Beschleunigte Narkoseeinleitung mit sofortiger Intubation bei nicht nüchternen oder vital bedrohten Patienten, um die Zeit ohne Atemwegsschutz möglichst kurz zu halten.
Prüfungswissen
Der wesentliche Unterschied zur normalen Einleitung ist der Verzicht auf die routinemäßige Zwischenbeatmung und die sofortige Gabe eines schnell wirksamen Relaxans. Ein Cuffdruck von 20 bis 30 cmH2O und der Nachweis über die Kapnografie gelten unverändert.
MerksatzNicht nüchtern heißt RSI: schnell einschlafen, schnell sichern, Kapnografie beweist die Lage.
Häufige Prüfungsfragen zu Notfallintubation und Rapid Sequence Induction (RSI)
Wann ist eine Rapid Sequence Induction indiziert?
Bei nicht nüchternen Patienten mit Aspirationsgefahr
Warum wird bei der klassischen RSI auf die Zwischenbeatmung verzichtet?
Um eine Magenblähung und damit Aspiration zu vermeiden
Was unterscheidet die RSI von der normalen Narkoseeinleitung?
Der wesentliche Unterschied zur normalen Einleitung ist der Verzicht auf die routinemäßige Zwischenbeatmung und die sofortige Gabe eines schnell wirksamen Relaxans.
In der App vollständig enthalten: Indikationen · Kontraindikationen · Material · Vorbereitung · Durchführung · Nachsorge · Komplikationen · 2 Prüfungsfragen mit Erklärung.
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Quelle: AWMF-S3-Leitlinien; DGAI-/DIVI-Empfehlungen · Stand: 21.07.2026 · Fachlich geprüft: Jessica Schenkelberger, Krankenschwester Intensivpflege, 21.07.2026
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